Gebt den Büdnerring für den Radverkehr frei!

By | 26. August 2026

Seit der Einführung der Einbahnstraße im Büdnerring kommt es regelmäßig zu Konflikten. Der Abschnitt ist ein zentraler Schulweg für Schülerinnen und Schüler aus Richtung Pankow und viele von ihnen fahren nachmittags entgegen der Fahrtrichtung oder weichen auf den Gehweg aus.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit der Schulleitung, der Gesamtelternvertretung (GEV) und Angela Budweg (stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der BVV) wurde klar: Die aktuelle Situation ist gefährlich. Ein Ausweichen über die Reginhard- oder Emmentaler Straße ist wegen des starken Verkehrs ohne Radinfrastruktur keine Option.

Gemeinsam mit Angela Budweg habe ich mich beim Bezirksstadtrat für konkrete Lösungen eingesetzt. Entweder die Freigabe eines Gehwegs für den Radverkehr, oder die Öffnung der Einbahnstraße für Radfahrende in beide Richtungen (verbunden mit einem Parkverbot auf einer Straßenseite, was auch dem Bus 327 mehr Platz schaffen würde).

Der Bezirksstadtrat lehnt diese Vorschläge bisher leider ab und verweist als Alternative auf die Raschdorfstraße. Dabei scheint der Bezirk den Straßenbelag in der Raschdorfstraße außer Acht gelassen zu haben, denn die Raschdorfstraße verfügt über grobes Kopfsteinpflaster. Ein Ausweichweg über solch einen Stolperpfad ist bei Nässe und Schnee jedoch ein klares Sicherheitsrisiko und eine Zumutung. Bis dahin bleibt den vielen betroffenen Schülerinnen und Schülern wohl nur abzusteigen und das Fahrrad die rund 200 Meter bis zur Kreuzung Herbststraße über den Gehweg zu schieben.

Ich bleibe dran und fordere weiterhin die Freigabe des Büdnerrings für Radfahrer. Denn für mich ist klar: die Sicherheit unserer Schulwege muss höchste Priorität haben!

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